Claudia Steinert Psychotherapie und Musiktherapie Berlin Neukölln

Psychotherapie und Musiktherapie

Vielleicht haben Sie ja schon Therapie-Erfahrung? Oder Sie haben keine genauere Vorstellung von dem, was Sie erwartet? Im Folgenden möchte ich Ihnen kurz meine Arbeitsweise vorstellen.

Mein psychotherapeutischer Ansatz

Ich sorge für eine beruhigende und verständnisvolle Atmosphäre und orientiere mich an Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten. Erst einmal geht es darum, Sie zu stabilisieren und Ihnen möglichst unmittelbar Hilfen an die Hand zu geben. Aktuelle Belastungen werden bearbeitet, nach Lösungen gesucht und ggfs. biografische Zusammenhänge bewusst gemacht. Methoden der mitgefühlsbasierten Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie (PITT) nach Luise Reddemann ermöglichen eine wertschätzende therapeutische Beziehung und behutsame Herangehensweise - auch bei traumatischen Erfahrungen. Die Arbeit an inneren Selbst-Anteilen (Ego-State-Therapie) vertieft Ihr Verständnis für Ihr Geworden-Sein und ermöglicht die Entwicklung sicherer Selbstbestimmung, Selbststärkung und Neu-Orientierung.

Das psychotherapeutische Gespräch ergänze ich bei Bedarf durch Übungen zur Entspannung und Achtsamkeit, Autogenes Training und therapeutisches Rollenspiel.

Behandlungsspektrum Psychotherapie

Weitere Informationen zur Psychotherapie und allen relevanten Begrifflichkeiten finden Sie auf der Webseite des Pro Psychotherapie e.V.

Musiktherapie

Musiktherapie wird bereits seit Jahrzehnten insbesondere in Kliniken angewandt und hat sich dort und auch sonst als beliebte und effektive Behandlungsmethode etabliert. Was Musik in uns auslöst, macht uns bewusster, was wir fühlen, wer wir sind und wohin wir möchten. Intensives Musikhören (Rezeptive Musiktherapie) aus der Stille und Besinnung heraus weckt Phantasien und Erinnerungen und öffnet entfernte Räume unseres Bewußtseins. Im frei improvisierten Spiel (Aktive Musiktherapie) – einer Fähigkeit, über die wir ohne jegliches musikalische Können verfügen – finden wir uns wieder, drücken uns intuitiv aus und verbinden uns spielerisch mit der Musiktherapeutin und unseren Mitmenschen. So kann es uns gelingen, an Ressourcen anzuknüpfen oder neue Ausdrucksformen zu entwickeln und bestärkende Gemeinschaft zu erleben. Musik kann außerdem auch dort eingesetzt werden, wo Sprache aufgrund des Alters oder einer Erkrankung nicht oder nicht ausreichend funktioniert, z.B. bei Frühgeborenen oder nach einem Schlaganfall.

Mittels feinfühlig abgestimmter Musik können Musiktherapeut*innen hilflosen Patient*innen signalisieren, dass sie nicht alleine sind und dass sie verstanden werden. Musik gibt Halt und bietet Orientierung (bei Verwirrung und Angst), lenkt ab (z.B. von Schmerz und Sorgen), stimuliert den Geist, bringt uns in Schwung (z.B. bei depressiver Antriebslosigkeit) oder beruhigt. Sie kann notwendige Gefühle wecken, wenn wir abzustumpfen drohen, wenn wir uns niedergeschlagen oder freudlos fühlen oder ein Verlust verarbeitet und betrauert werden möchte – und uns so befreien und erleichtern.

Klangmassagen mit Körperinstrumenten wie dem Monochord (siehe Klangbeispiel und Foto) entspannen, beglücken und stimulieren Körper, Seele und Geist. Im Anschluss wird das Erlebte besprochen und verarbeitet, evtl. auch weiter musikalisch, um Entwicklungen anzustoßen.

Behandlungsspektrum Musiktherapie

Lehrmusiktherapie

In einer Lehrmusiktherapie (während oder im Anschluss an ein Studium/eine Ausbildung der Musiktherapie) wird die Wahrnehmung eigener Stärken und Schwächen verfeinert, Verbindungen zu biografischen Hintergründen hergestellt und die Entwicklung einer professionellen therapeutischen Haltung angeregt. Ziel ist ein verantwortungsvoller Kontakt mit sich selbst, mit Patient*innen, Klient*innen und Kolleg*innen. Mit musik- und psychotherapeutischer Methodik unterstütze ich Sie bei Ihrer professionellen und persönlichen Entwicklung, begegne Ihnen persönlich engagiert und begleite Sie gerne auch längerfristig.

Supervision

Supervision ist der Blick von außen auf das therapeutische Handeln. Ich biete insbesondere Kolleg*innen der Musiktherapie, aber auch anderer künstlerischer Therapien und psychotherapeutisch Arbeitenden diese Beratung an. Gegenstand der Supervision ist die Arbeit mit Klient*innen und Patient*innen, das Erkennen und Reflektieren von Strukturen und Prozessen, auch in Bezug auf das Handeln im Kontakt mit Kolleg*innen und ggfs. in Institutionen. Ziel ist es, Sie im Arbeitsalltag in einem geschützten Rahmen zu entlasten und Ihre Handlungskompetenzen zu erweitern. Ich begegne Ihnen wertschätzend und ergebnisoffen, im Hintergrund meine langjährige Erfahrung in unterschiedlichsten Arbeits- und Ausbildungsfeldern.